Neuer Mutterschutz kommt in auf Unternehmen zu.

Mutterschutz

„Mit der Reform wird nicht nur der Mutterschutz modernisiert – künftig sollen auch mehr Frauen vom gesetzlichen Mutterschutz profitieren.“ so begründete Bundesfamilienministerin Schwesig das neue Gesetz in der entscheidenden Lesung am 30.03.2017 im Bundestag. Zum 01.01.2018 bringt es einige Änderungen für die Unternehmen mit sich. Der Bundesrat hat zustimmt.

1.) nach Verkündung des Gesetzes

Seit Verkündung des Gesetzes gilt für die Mutter nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung eine Schutzfrist von zwölf Wochen. Erleiden Frauen nach der zwölften Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt, so unterliegen sie zukünftig einem Kündigungsschutz.

2.) zum 01.01.2018

Auch Schülerinnen und Studentinnen werden in den Anwendungsbereich des MuSchG einbezogen, ebenso wie arbeitnehmerähnliche Personen nach EU-Recht. Und auch für Beamtinnen, Richterinnen und Soldatinnen gilt das gleiche Mutterschutzniveau.

Die Regelungen zum Verbot der Nacht- und Sonntagsarbeit werden branchenunabhängig gefaßt. Es gibt ei-ne besondere Regelung zur höchstens zulässigen Mehrarbeit in Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen. Für die Arbeit nach 20 Uhr bis 22 Uhr ist zukünftig eine behördliche Genehmigung erforderlich. Dabei muss die Frau sich ausdrücklich dazu bereit erklären, nach 20 Uhr zu arbeiten. Während die Behörde den vollständigen Antrag prüft, kann der Arbeitgeber die Frau grundsätzlich weiterbeschäftigen. Lehnt die Behörde den Antrag nicht innerhalb von sechs Wochen ab, gilt er als genehmigt.

Bei Fragen helfen die Experten von KUECK Industries Ihnen hier gerne weiter.

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