Lärm

Lärm im Sinne der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV) ist jeder Schalldruckpegel, der zu einer Schädigung des Hörvermögens oder zu einer sonstigen mittelbaren oder unmittelbaren Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit von Beschäftigten führen kann.

Die Auslösewerte nach der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung in Bezug auf den Tages-Lärmexpositionspegel (LEX,8h) und den Spitzenschalldruckpegel (LpC,peak) sind wie folgt festgelegt:

  1. Obere Auslösewerte: LEX,8h = 85 dB(A) beziehungsweise LpC,peak = 137 dB(C),
  2. Untere Auslösewerte: LEX,8h = 80 dB(A) beziehungsweise LpC,peak = 135 dB(C).

Aber auch ohne Überschreitung dieser Auslösewerte kann Lärm krank machen. Ein steter Geräuschpegel unterhalb dieser Auslösewerte kann zu psychischen Beschwerden oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

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