KI aktuell 2/2015

Gefahrgut: Neue Regeln für Kleinmengentransport

KI-aktuell 02/2015 - Neue Regeln für KleinmengentransportBereits im Jahr 2011 wurden die Regelungen zum Transport von gefährlichen Gütern in begrenzten Mengen überarbeitet. Am 30. Juni diesen Jahres ist die damals eigens eingeführte Übergangsregelung für den Straßenverkehr ausgelaufen. Daran müssen Sie denken!
Insbesondere im Bereich Groß- und Einzelhandel sowie im Baugewerbe werden diese erleichterten Bedingungen zum Transport von Gefahrgut in begrenzten Mengen – sogenannten Limited Quantities (LQ) – gerne angewendet. Denn der logistische Aufwand ist wesentlich geringer als beim normalen Versenden von Gefahrgut. Klassische Produkte, für die diese Vorgaben angewendet werden, sind zum Beispiel Farben, Lacke, Reinigungsmittel und Spraydosen.

Neue Bedingungen

Innenverpackungen mit gefährlichen Gütern müssen zukünftig zusätzlich in Außenverpackungen oder sogenannten Trays verpackt werden.

Beispiel: Metalldosen mit gefährlichem Inhalt müssen zukünftig in Kisten aus Pappe verpackt werden. Es muss sich also immer um eine doppelte Verpackung handeln. Dadurch will man einen zusätzlichen Schutz des Inhalts erreichen. Außerdem gibt es in Zukunft genaue Mengengrenzen für die Innen- und die Außenverpackung. Diese orientieren sich am Inhalt der Innenverpackung und am Gefahrenpotenzial des verpackten Stoffes.
Natürlich müssen diese Versandstücke auch speziell gekennzeichnet werden, damit jederzeit erkennbar bleibt, dass es sich dabei um Gefahrgut in begrenzter Menge handelt. Die Fachberater von KUECK Industries helfen Ihnen jederzeit gerne zum ADR Kapitel 2.4 weiter.

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