Darauf müssen Sie bei Tele(Heim)arbeitsplätzen jetzt achten!

Vor wenigen Wochen hat der Gesetzgeber die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) geändert. Gleichzeitig wurde die Bildschirmarbeitsverordnung aufgehoben. Den Inhalt daraus und einige Neuregelungen finden Sie jetzt in der ArbStättV.

 

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Nachfolgend erklären Ihnen die Experten von KUECK Industries, worauf Sie jetzt achten müssen.

Wann handelt es sich um einen Telearbeitsplatz?

Unter Telearbeitsplätzen versteht der Gesetzgeber vom Arbeitgeber fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich eines Beschäftigten.

Dafür muss der Arbeitgeber mit dem Beschäftigten eine wöchentliche Arbeitszeit und die Dauer der Einrichtung des Telearbeitsplatzes festvereinbaren.

Ein Telearbeitsplatz gilt aber erst dann vom Arbeitgeber als eingerichtet, wenn Arbeitgeber und Beschäftigte die Bedingungen der Telearbeit arbeitsvertraglich oder im Rahmen einer Vereinbarung festgelegt haben und die benötigte Ausstattung des Telearbeitsplatzes mit Mobiliar, Arbeitsmitteln einschließlich der Kommunikationseinrichtungen durch den Arbeitgeber oder eine von ihm beauftragte Person im Privatbereich des Beschäftigten bereitgestellt und installiert ist.

Was muss ich veranlassen?

Als Arbeitgeber müssen Sie für die Telearbeit folgendes veranlassen:

  • Regelungen zur Telearbeit im Arbeitsvertrag oder einer Zusatzvereinbarung treffen.
  • Büro- und Telekommunikationsausstattung beschaffen und bereitstellen.

Der Küchentisch reicht nicht.

Für die Einrichtung eines Telearbeitsplatzes gelten die gleichen Regelungen wie für Bildschirmarbeitsplätze in ihrem Unternehmen. Das heißt sie müssen ergonomisch richtig ausgestattet sein und den Anforderungen des Anhang 6 der ArbStättV entsprechen. Die dort eingesetzten Arbeitsmittel unterliegen genauso der Prüfpflicht – z. B. nach DGUV Vorschrift 3 – wie in Ihrem Betrieb.

Bei Fragen helfen die Experten von KUECK Industries Ihnen hier gerne weiter.

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