DGUV Vorschrift 2

Seit dem 1. Januar 2011 gilt die Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2. Sie hat die bis zu diesem Zeitpunkt gültigen BGV A2/GUV-V A2 und die GUV-V A 6/7 abgelöst. Die Umsetzung des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) erfolgt seit dem in allen Betrieben nach einheitlichen Standards.

Die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung bestehen nun aus der Grundbetreuung und der betriebsspezifischen Betreuung.

  • Den Umfang der Grundbetreuung legt der jeweilige Unfallversicherungsträger durch die Zuordnung zu einer von drei Gefährdungsgruppen fest, das heißt 0,5 oder 1,5 oder 2,5 Einsatzstunden pro Mitarbeiter und Jahr.
    Der Unternehmer teilt die sich für Betriebsarzt und Sicherheitsfachkraft ergebende Gesamt-Einsatzzeit nach seinen betrieblichen Anforderungen auf diese beiden Experten auf. Dabei darf aber einerseits keiner der Experten weniger als 20% der Grundbetreuung zur Verfügung haben. Andererseits darf auch bei keinem der beiden eine Grundbetreuung von umgerechnet weniger als 0,2 Einsatzstunden pro Mitarbeiter und Jahr angesetzt werden.
  • Den Umfang der betriebsspezifischen Betreuung ermittelt das Unternehmen selbst. Dazu enthält die DGUV Vorschrift 2 einen Kriterienkatalog. Die Zeit darf nicht gleich 0 sein.

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