Befähigte Person

Seit Einführung der Betriebssicherheitsverordnung ist auch der Begriff “befähigte Person” in § 2 BetrSichV definiert: „Befähigte Person im Sinne dieser Verordnung ist eine Person, die durch ihre Berufsausbildung, ihre Berufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Fachkenntnisse zur Prüfung der Arbeitsmittel verfügt.”

Die befähigte Person kommt im Wesentlichen der früheren Bezeichnung „Sachkundiger“ gleich, die in vielen Vorschriften und Regelwerken der Unfallversicherungsträger vorkommt.

Befähigte Personen können neben Arbeitsmitteln auch überwachungsbedürftige Anlagen prüfen, wenn das Gefährdungspotenzial der Anlage als niedrig eingestuft wird. Die genaue Prüfzuständigkeit ist aber in der Betriebssicherheitsverordnung beschrieben.

Welche Anforderungen im Hinblick auf die Berufsausbildung, Berufserfahrung und zeitnahe berufliche Tätigkeit eine befähigte Person erfüllen soll, wird in der TRBS 1203 entsprechend § 2 Abs. 7 BetrSichV konkretisiert.

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