Gefährdungsbeurteilung – Psychische Belastungen

Arbeitsschutzgesetz schreibt Gefährdungsbeurteilung vor

 

Gefährdungsbeurteilung - Psychische Belastung - KI Consult

psychische Belastungen reduzieren

Gefährdungsbeurteilung „Psychische Belastungen“ ist Pflicht. Schon vor September 2013 waren Unternehmen dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung zu den psychischen Belastungen am Arbeitsplatz durchzuführen. Mit der Gesetzesänderung im September 2013 wurden dieser ein deutlich höherer Stellenwert zugewiesen. Schon in der Vergangenheit haben die Experten von KUECK Industries bei der Gefährdungsbeurteilung auch das Thema psychische Belastungen mit angesprochen und aufgenommen.
Seit September 2013 heißt es in § 4 Nr. 1 des Arbeitsschutzgesetzes: „Die Arbeit ist so zu gestalten, dass eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird“. Gleichzeitig wurde der § 5, Absatz 3 durch die „Nr. 6: psychische Belastung bei der Arbeit“ ergänzt.

Reduzierung psychischer Belastungen

Infolge dieser Änderung ist die Beurteilung psychischer Belastungen für den Unternehmer jetzt auf eine verbindliche gesetzliche Grundlage gestellt. Psychische Belastungen bei der Arbeit müssen genauso beurteilt und mit Maßnahmen reduziert werden, wie körperliche Belastungen. Durch diese Änderung des Arbeitsschutzgesetztes wurde eine lang andauernde Diskussion um das Thema psychische Belastungen bei der Arbeit beendet. Bis dahin wurde gerne darüber diskutiert, ob psychische Belastungen überhaupt dem gesetzlich verpflichteten Arbeitsschutz unterliegen oder nicht. In den Katalogen der Gefährdungsfaktoren waren sie genannt, im Gesetz nicht. Die Experten von KUECK Industries haben den Katalog der Gefährdungsfaktoren schon immer zur Grundlage ihrer Arbeit gemacht und deswegen auch die psychischen Belastungen bei der Arbeit betrachtet. Jetzt ergibt sich aus dem Gesetz die klare Anforderung für Unternehmer auch die Arbeitsbedingungen ihrer Arbeitnehmer zu analysieren und beurteilen.
Das Instrument, um mögliche Gefährdungen und Belastungen im Unternehmen zu erkennen, war und ist die Beurteilung der Arbeitsbedingungen, kurz Gefährdungsbeurteilung. Zur Durchführung dieser Gefährdungsbeurteilung und zur Umsetzung der daraus abzuleitenden Maßnahmen sind alle Unternehmer per Gesetz verpflichtet. Dies beinhaltet auch die Beurteilung psychischer Gefährdungen, die für viele Unternehmen inzwischen zu einer großen Herausforderung geworden sind. Denn die wirtschaftlichen Auswirkungen können groß sein.

Individuelle Lösungen für Ihr Unternehmen

Die Experten von KUECK Industries bieten bei der Gefährdungsbeurteilung keine Lösung von der Stange an, denn die kann es nicht geben. Jedes Unternehmen ist individuell und so muss auch die Gefährdungsbeurteilung zu psychischen Belastungen bei der Arbeit angepasst werden. Dabei arbeiten die Experten von KUECK Industries mit validierten Lösungen, wie sie auch auf der Internetseite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, kurz BAuA, veröffentlicht sind. Die Experten von KUECK Industries sind keine eierlegenden Wollmilchsäue und haben nicht für jede Frage zum Thema psychische Belastung bei der Arbeit eine Antwort parat. Im Netzwerk von KUECK Industries gibt es aber eine Reihe von Experten, die bei Bedarf hinzugezogen werden können. Das Erkennen und Bearbeiten psychischer Belastungen bei der Arbeit ist keine Ein-Mann-Aufgabe sondern Teamarbeit.

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Neufassung der MPBetreibV ab Januar 2017 – Das kommt auf Sie zu!

Hier finden Sie die wichtigsten Änderungen, auf die Sie sich jetzt vorbereiten müssen.

Geändert wurden die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV), die Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung (MPSV) und die Verordnung über Medizinprodukte. Die Verordnung wurde am 27.09.2016 herausgegeben und im Bundesgesetzblatt vom 11. Oktober 2016 veröffentlicht. Im Wesentlichen tritt die Verordnung am 01.01.2017 in Kraft; eine Ausnahme bleibt in Artikel 5, dieser tritt erst zum 01.01.2020. Änderungen finden sich u. a. zu folgenden Themen:

  • Arbeitsschutzrecht gilt parallel
  • Patienteneigene Medizinprodukte
  • Einweisungspflicht und Dokumentation
  • Sicherheitstechnische und messtechnische Kontrollen
  • Beauftragter für Medizinproduktesicherheit

Weitere Änderungen in der MPBetreibV

Daneben gibt es noch Änderungen beim Medizinproduktebuch sowie bei der Führung des Bestandsverzeichnisses. Aktive Medizinprodukte der Anlagen 1 und 2 bedürfen einer Einweisung durch eine beauftragte Person des Herstellers im Rahmen der Inbetriebnahme. Der Betreiber muss den Nachweis führen können, dass diese Person tatsächlich dazu befähigt war, ähnlich wie bei STK und MTK.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: Neufassung-MPBetreibV-2017

Gefahrgut

GefahrgutTransporte von Gütern sind ein wichtiger Teil des Wirtschaftssystems. LKW-Transporte auf Deutschlands Straßen gehören für uns zum Alltag. Fast täglich hören wir in den Medien von Unfällen mit Gefahrgütern. Unsere Aufgabe ist es, das Unfallrisiko gemeinsam mit Ihnen zu minimieren. Wir unterstützen Sie, wenn Transporte von Gefahrgütern auf der Straße, der Schiene oder auf dem Wasser bei Ihnen vorkommen. Dann stellen wir Ihnen gerne einen externen Gefahrgutbeauftragten oder auch nur einen Fachberater.
 

Wir stellen Ihnen einen Gefahrgutbeauftragten

Persönliche Beratung: 0800 400 88 401 (gebührenfrei in Deutschland) oder info@ki-consulting.eu

 
Gerade, wenn solche Transporte nur gelegentlich bei Ihnen vorkommen, lohnt sich die Zusammenarbeit mit einem externen kompetenten Partner. Auch wenn Sie einen Berater suchen, der Ihre Mitarbeiter in diesem Fachgebiet regelmäßig unterweist sind wir für Sie da. Gefahrguttraining wird häufig als anstrengend erlebt. Der Stoff wird als „trocken“ angesehen. Unsere Berater und Dozenten bringen ihnen den Alltag nahe und unterweisen engagiert, kompetent und realitätsnah. Die gesetzlichen Vorschriften im Bereich Gefahrguttransport sind vielfältig und umfangreich. Das Nichteinhalten kann bei Kontrollen für alle Beteiligten sehr teuer werden oder gar einen Unfall verursachen.

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Gefahrstoff

GefahrstoffFast in jedem Unternehmen kommen Gefahrstoffe zum Einsatz, ob Kühlschmierstoffe und Öle, Reinigungschemikalien, Lösungsmittel und Farben oder Gase und andere Chemikalien.

Als Unternehmer müssen Sie die umfangreichen Vorgaben des Chemikalien- und Gefahrstoffrechtes kennen und beachten. Sie benötigen

  • ein Gefahrstoffkataster, welches den Anforderungen der Gefahrstoff-
    Verordnung genügt,
  • Betriebsanweisungen, die die Vorgaben der TRGS 555 erfüllen,
  • Sie müssen die aktuellen Sicherheitsdatenblätter vorhalten, und
  • die Beschäftigten fachkundig unterweisen.

Wir übernehmen die Betreuung als externe „Gefahrstoffbeauftragte“

Persönliche Beratung: 0800 400 88 401 (gebührenfrei in Deutschland) oder info@ki-consulting.eu

 
Unsere Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte sind fachkundig im Sinne von § 6 GefStoffV. Wenn wir Ihr Unternehmen sicherheitstechnisch und arbeitsmedizinisch betreuen, sind wir natürlich auch bei diesem Thema automatisch kompetent für Sie dabei. Aber auch ohne festen Betreuungsauftrag stehen wir Ihnen gerne mit unserem Rat zur Seite.

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Laserschutz

LaserschutzDie BG-Vorschrift BGV B2 „Laserstrahlung“ und die „Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung“ (OStrV) fordern unter bestimmten Bedingungen die Bestellung eines Laserschutzbeauftragten.

Wir ermitteln gemeinsam mit Ihnen, ob Sie einen Laserschutzbeauftragten bestellen müssen. Wenn erforderlich stellen wir Ihren Laserschutzbeauftragten.

Unsere Laserschutzbeauftragten wissen, welche Regeln im Umgang mit Lasern im Unternehmen angewendet und eingehalten werden müssen. Dementsprechend kompetent und individuell werden Sie von uns beraten. Denn jeder Laser ist anders, keine Laserschutzbrille universell einsetzbar und bereits ein Augenkontakt zu Laserlicht im Bereich von Millisekunden kann ein Auge dauerhaft schädigen. Fragen Sie unsere unabhängigen Experten, bevor Sie einen Laser kaufen, welche Aufgaben damit auf Sie zukommen.

Lärmpräventation

LärmpräventionLärm macht krank. Dabei müssen nicht die Grenzwerte nach Lärm-Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV) erreicht oder gar überschritten werden.
Denn, nicht nur die Ohren, sondern auch Herz-Kreislauf-System und Psyche Ihrer Mitarbeiter können durch Lärm oder laute, nervige Geräusche Schaden nehmen und zu langen Ausfallzeiten führen. Als Unternehmer müssen Sie in jedem Fall Lärmschutzmaßnahmen treffen, wenn die gesetzlich vorgeschriebenen Schwellenwerte überschritten werden.

Wir ermitteln für Sie mit der notwendigen Sachkunde und geeigneten, modernen Messgeräten die Lärmsituation in Ihrem Betrieb und erstellen Ihr Lärmkataster. Dabei sagen Ihnen auch, ob und wenn ja, was Sie machen können oder gar müssen, um rechtssicher zu sein. Wir erarbeiten mit Ihnen individuelle Lärmschutzkonzepte!

Übrigens Lärm-Messberichte müssen Sie mindestens 30 Jahre aufbewahren!

SiGeKo

SiGeKoDer SiGeKo ist der Sicherheits- und Gesundheits-Koordinator auf einer Baustelle. Seine Aufgaben sind in der Baustellenverordnung (BaustellV) geregelt. Er soll zu einer Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten auf einer Baustelle beitragen.
Denn Beschäftigte im Baubereich sind im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen einem besonders hohen Unfall- und Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Besondere Gefahren auf Baustellen ergeben sich vor allem daraus, dass häufig Arbeiten von Beschäftigten verschiedener Arbeitgeber gleichzeitig oder nacheinander ausgeführt werden. Viele Tätigkeiten bergen aber auch in sich große Gefahren.

Fast jede Baustelle benötigt per BaustellV einen SiGeKo. Für die Bestellung des SiGeKo ist der Bauherr verantwortlich. Eine Nicht-Bestellung kann zu hohen Bußgeldern und der Stilllegung von Baumaßnahmen führen.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie uns. Wir kennen die Regeln genau und können Ihnen gezielt Auskunft geben. Gleichzeitig bieten wir Ihnen diese Leistung natürlich auch mit unserem kompetenten Personal an.

Spielplatz- und Sportgeräteprüfung

Sportgeräteprüfung

Sportgeräteprüfung

Spielplätze und deren Spielgeräte müssen regemäßig durch ihren Betreiber visuell auf ihren ordnungsgemäßen Zustand hin überprüft werden. Diese Prüfung muss dokumentiert werden. Gleiches gilt für Sportgeräte. Unsere Schwestergesellschaft komfakt Training bietet dazu die entsprechenden Seminare an.

Wir übernehmen Ihre Spielplatz- und Sportgeräteprüfung!

Persönliche Beratung: 0800 400 88 401 (gebührenfrei in Deutschland) oder info@ki-consulting.eu

 
Damit Ihren Kleinen nichts passiert, müssen darüber hinaus sind solche Anlagen einmal im Jahr sowie nach Unfällen, Reparaturen und Umbauten durch eine sachkundige Person überprüft werden. Diese Prüfung richtet sich in der Regel nach der DIN EN 1176. Daneben kommen Unfallverhütungsvorschriften der gesetzlichen Unfallversicherungsträger zur Anwendung.

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Prüfer sollen sachkundig sein. Der Gesetzgeber schreibt jedoch nicht vor, wie diese Sachkunde zu erlangen oder nachzuweisen ist. „Spielplatzprüferausweise“ sind kein Nachweis der notwendigen Sachkunde, sondern bescheinigen lediglich, dass der Inhaber an einem Kurs teilgenommen hat. Ein „Spielplatzprüferausweis“ wird vom Gesetzgeber nicht gefordert. Der Nachweis der Sachkunde kann auch durch andere Bescheinigungen oder Dokumente erbracht werden. Gerne kommen wir auch zu Ihnen und prüfen vor Ort Ihre Spielplatz- und Sportgeräteprüfung!

Umweltschutz

Umweltschutz

Eine gesunde Umwelt und Natur ist die Zukunft unserer Menschheit, die Zukunft unserer Kinder.

Deswegen fordern das Immissionsschutzrecht (BImSchG), das Abfallrecht, der Gewässerschutz (VAwS), die Störfallverordnung und eine Reihe weiterer Rechtsnormen vom Unternehmer vielfältige Maßnahmen zum Schutz der Umwelt.

Angefangen von der Beratung bei der Planung über die Begleitung beim Genehmigungsverfahren bis hin zur Prüfung und Abnahme von Anlagen können hier vielfältige Pflichten auf Sie zukommen.

Vielfach gibt es Überschneidungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, Gefahrstoff- und Gefahrgutrecht sowie dem betrieblichen Brandschutz.

Bei allen umweltschutzrelevanten Themen beraten und unterstützen wir Sie jederzeit gerne, individuell und vor Ort mit unseren Fachexperten.

Unterweisung

UnterweisungDas Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) fordert vom Unternehmer regelmäßig wiederkehrende Unterweisungen seiner Mitarbeiter. Die Unfallverhütungs-vorschrift DGUV Vorschrift 1 sowie das Gefahrstoffrecht und andere Rechtsnormen schreiben darüber hinaus jährlich wiederkehrende Unterweisungen vor. Unterweisung ist eine Aufgabe des Unternehmers und seiner  Führungskräfte.

Dennoch führen wir für Sie nahezu alle Formen von Unterweisungen und Schulungen in Ihrem Unternehmen durch und erstellen für Sie individuelle Schulungs- und Unterweisungskonzepte nebst Unterlagen. Wenn gewünscht, leiten wir die Führungskräfte des Unternehmens zusammen mit unserer Schwestergesellschaft komfakt Training auch dazu an, solche Unterweisungen selbständig vorzubereiten, durchzuführen und rechtssicher zu dokumentieren.

Als Redakteure des Newsletters „UNTERWEISUNG professionell“ erarbeiten wir Monat für Monat aktuelle und professionelle Unterlagen und Themen für vielfältige Betriebe.

Stichwort Onlineunterweisung: Sie dürfen keinesfalls alle Unterweisungen digital durchführen! Das genügt dem geltenden Recht nicht. Sowohl die Gefahrstoff-Verordnung, als auch die DGUV Vorschrift 1 sehen die digitale Unterweisung nur als ergänzendes Mittel, niemals alleine.